Bamako/Mali

Hallo zusammen!

Nachdem unser Aufenthalt in Banjul zwecks Routenplanung und Visa Beschaffung etwas laenger war als geplant , hat auch die geplante Reise durch Guinea laenger gedauert. Leider ist das mit dem Internet in Guinea noch nicht ganz so toll!

Nachdem wir von Banjul wieder mit der sehr lustigen Faehre ueber den Gambia uebergestzt sind sind wir noch an einem Tag die ganze Northbank bis Georgtown gefahren (Gambia ist halt ziemlich klein..).Sehr Lustig sind auch KM angaben von Afrikanern!! Der erste sagt noch 40km 15 Km weiter sagt der naechste Polizist dann 50Km, nach weitern 15 Km sagt der Zoellner noch 40 Km..... und recht hatte keiner! Es waren 60Km... ;-)) vom ersten! In Georgtown war uns aber definitiv zuviel Touristenstress und generve! Kaum angekommen ging es los mit dem Business.... komm in mein hotel,mein resaurant, bon prix , welcome du deutsch, und das volle Marokko Programm!!!

Nach einer Uebernachtung in einem Parkgebaude mit 2 Bagpackern sind wir am naechsten tag wieder gefluechtet. der naechste Tag verging dann mit Senegal Transit nach Guinea-Bissau.

Geschlafen haben wir mal wieder an einer Grenze, am Zoll vom Senegal zu Guina-Bissau. Sehr nett und halt sicher!! Die Zoellner haben uns sogar noch zu einer Hochzeit geschickt damit wir Foto's machen konnten ;-))!

Am naechsten Morgen haben wir uns dann den Stempel abgeholt und sind nach Guinea Bissau gefahren. Nach allen Horrormeldungen die wir von anderen Reisenden gehoert haben war die Grenze ueberhaupt kein Problem und die Regenzeit auch schon seit einer Woche vorbei. Es war sehr sehr gruen und die Piste noch nicht wieder instandgesetzt. Unser Abstecher nach Guinea Bissau war nur eine kleine Transitstrecke und wir sind am selben Tag wieder Ausgereist. Die Polizisten hier sind ein bisschen uebereifrig und so haben wir gleich mal zwei Ausreisestempel in den Pass bekommen. Auch die Einreise nach Guinea verlaeuft problemlos. Werner schreibt fuer den Gendameriebeamten alles in Blockschrift auf, damit er es abmalen konnte. Wir hatten viel Spass. Heute sind wir noch ueber Piste nach Koundara gefahren. Auch hier findet man eine kalte Cola und geschlafen haben wir in der katholischen Mission. Bei den zwei franzoesischen Lehrern die dort wohnen gab es ein leckeres Abendessen. Ueber sage und schreibe Stock und Stein ging es am naechsten Tag nach Labé. Die Piste sieht in den Doerfern wirklich so aus als ob die nacht's mit Spaten Loch an Loch graben um den Verkehr zu stoppen und was zu verkaufen!!!!! So einen Scheiss sind wir noch nie gefahren, da zereisst's Dir das Mopped!! Es gibt in jedem Dorf eine Polizei und Zollkontrolle. Sehr wichtige und freundliche aber unwissende Leute. Voellig durchgerappelt kommen wir in Labé an. Auch hier schlafen wir bei der katholischen Mission und aus einer Nacht werden drei Naechte. Weiter ging es dann nach Kissidougou nach Kankan. Die Menschen in Guinea sind sehr freundlich und sobald sie eine Kamera sehen stellen sie sich zum Gruppenfoto auf. Von ueberall kommen noch schnell welche gelaufen um auf das Foto zu kommen. Da macht fotografieren richtig Spass:-)). Aus einem Kurztrip nach Guinea sind so 11 Tage geworden.

Jetzt sind wir in Bamako und stellen fest wie schoen es in Guinea war, wo uns nicht jeder etwas verkaufen wollte. Bamako ist eine furchtbar chaotische Grossstadt. Die Wege sind sehr weit und keiner scheint sich hier wirklich auszukennen.

Am Freitag soll das Ghana Visum fertig sein, dann koennen wir endlich weiter... erst nach Djenne und dann mal sehen!

So wir gehen jetzt Reis mit Erdnusssosse geniessen, was macht Ihr??

Liebe Gruesse an alle Werner+ Claudia